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Häufigste WCAG-Verstöße in deutschen Online-Shops

Zuletzt aktualisiert: 1. August 2026

Online-Shops haben viele wiederkehrende Bausteine (Produktkacheln, Filter, Warenkorb, Checkout), in denen dieselben Barrieren immer wieder auftreten. Dieser Beitrag ordnet die häufigsten Fundtypen und wie du sie behebst.

Produktbilder ohne aussagekräftigen Alternativtext

Häufig fehlt der Alternativtext ganz, oder das CMS trägt automatisch den Dateinamen ein („IMG_1234.jpg“). Beides ist für Screenreader wertlos. Jedes informationstragende Produktbild braucht eine kurze, sprechende Beschreibung; rein dekorative Bilder bekommen ein leeres alt="".

Zu geringe Farbkontraste bei Preisen und Buttons

Rabattpreise in Hellgrau oder Rot, blasse „In den Warenkorb“-Buttons: klassische Kontrast-Fehler. Details dazu: Farbkontraste richtig prüfen.

Nicht bedienbare Filter und Warenkorb per Tastatur

Selbstgebaute Filter, Mengen-Stepper und „Warenkorb“-Overlays sind oft nur mit der Maus bedienbar. Alles muss per Tastatur erreichbar und auslösbar sein, mit sichtbarem Fokus und Ankündigung von Änderungen (z. B. „Artikel hinzugefügt“) für Screenreader.

Checkout-Formulare ohne Labels und Fehlermeldungen

Der Checkout ist die kritischste Strecke: fehlende Labels, unklare Fehlermeldungen und fehlendes Autocomplete führen direkt zu Abbrüchen. Mehr dazu: Barrierefreie Formulare.

So findest du die Verstöße auf deinem Shop

Ein kostenloser BFSG-Check prüft bis zu 15 Seiten (inkl. Produktseiten) und zeigt dir die Fundstellen mit Screenshot. Siehe auch BFSG im Online-Shop.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ist keine Rechtsberatung. Für eine verbindliche Einschätzung deiner konkreten Situation wende dich an einen Rechtsanwalt.

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